Omas kernsaniertes Haus sollte um eine aufgeständerte Holzterrasse aufgepeppt werden. Der Plan war, das alte schmiedeeiserne Geländer aus alten Zeiten zu übernehmen und die Sitzstufe/Treppe entsprechend zu gestalten. Als Deckbelag kommt Ipé ins Spiel. Ein sehr festes, schweres und dauerhaftes Holz. Zugegeben. Mein Lieblingsmaterial 😉
Ein Projekt mit einer sehr individuellen Form. Was passt besser dazu als ein ebenso individuelles Holz. Cumaru besticht duch seine rötliche Farbe und einer Festigkeit, die der Kappsäge eine Menge abverlangt hat. Dafür sollte die Fläche die nächsten 30 Jahre ohne größere Blessuren überstehen, Cumaru hat die höchste Dauerhaftigkeitsklasse.
Der Bootsverleih am Wörthsee liegt so schön und bietet einen tollen Blick, egal ob tagsüber im Trubel oder am Abend – naheliegend, dort ein tolles Deck zu erschaffen, auf dem der Sundowner gleich noch mal besser schmeckt. Die Form orientiert sich an der etwas diagonal verlaufenden Hausfront. Die Unterkonstruktion besteht aus Aluminium, teils als Kreuzlage ausgeführt. Als Deckbelag wurde Bangkirai ausgewählt, der Klassiker unter den dauerhaften Tropenhölzern.
Robinie. Ein sehr beliebtes Material auf Spielplätzen, aber auch toll als Deckbelag auf einer Terrasse. In Puncto Dauerhaftigkeit absolut vergleichbar mit tropischen Hölzern, jedoch nachhaltig in Europa produziert. Die Dielen sind keilgezinkt und somit in langen Längen (bis 6m) verfügbar.
Im Projekt wurde mit nicht sichtbarer Verschraubung gearbeitet. Um dem hohen Gerbsäureanteil gerecht zu werden, wurden die Clips in V4A Ausführung verwendet.
Wer mit einer Designerin in die Planung einer Terrasse geht, hat eine Menge Themen. Das Projekt hat jede Menge Spaß gemacht und das Ergebnis spricht denke ich für sich. Das Highlight, bestehend aus einer Kombination von Pflanzkübel und Wasserbecken umrahmt von einer verspielten Treppe und einem Daybed ist eine echte Wohlfühl-Oase und ein toller Platz zum Chillen. Der verwendete Deckbelag ist Ipé, als Unterkonstruktion kam Aluminium zum Tragen.