Berglärche

Informationen zum Terrassenholz
Holzart  Berglärche
Herkunft  Südtirol
Abmessung  24 x 140 mm
Oberfläche  beidseitig gebürstet
Resistenzklasse  3
Neigung zum Schiefern  stark
Neigung zum Harzen  stark
Ausbluten  wenig
Montage vollverschraubt/Clipverlegung
Abstand der Unterkonstruktion  500 mm
Besonderheiten  verfärbt sich dunkel bei Kontakt mit Eisen

 

Heimische Lärche

Informationen zum Terrassenholz
Holzart  heimische Lärche
Herkunft  Deutschland
Abmessung  25 x 148 mm
Oberfläche  beidseitig glatt
Resistenzklasse  3
Neigung zum Schiefern  stark
Neigung zum Harzen  stark
Ausbluten  wenig
Montage  vollverschraubt/Clipverlegung
Abstand der Unterkonstruktion  500 mm
Besonderheiten  verfärbt sich dunkel bei Kontakt mit Eisen

 

Douglasie

Douglasien sind seit dem 18. Jahrhundert auch in Deutschland heimisch. Die Nadelbäume sind immergrün und werden 50-60 m hoch. Sie gehören zu den häufig verwendeten Terrassenhölzern. Die Terrassendielen haben keine weiten Transportwege und sind aus ökologischer Sicht unbedenklich. Der Neigung zum Schiefern kann man durch regelmäßige Pflege entgegenwirken, jedoch wird eine Douglasienterrasse immer ein wenig anfälliger dafür sein.

Informationen zum Terrassenholz
                                                                     
Holzart  Douglasie
 Herkunft  Deutschland
 Abmessung  26 x 143 mm
 Oberfläche  einseitig genutet
 Resistenzklasse  3-4
 Neigung zum Schiefern  stark
 Neigung zum Harzen  mäßig
 Ausbluten  wenig
 Montage  vollverschraubt/Clipverlegung
Abstand der Unterkonstruktion  500 mm
Besonderheiten verfärbt sich dunkel bei Kontakt mit Eisen

WPC

WPC ist die Abkürzung für Wood Plastic Composites und beschreibt die Zusammensetzung des Verbundwerkstoffs aus Holz und Plastik.

Der Holzanteil einer WPC Terrassendiele liegt zwischen 50 und 90 %. Der Holzanteil verleiht der Diele das warme Holzfeeling, der Kunststoffanteil sorgt für Langlebigkeit und Robustheit.

Somit bieten WPC Dielen einen gesunden Kompromiss. Kein „richtiges“ Holz, dafür aber kaum Pflegeaufwand, keine Splitter und eine Optik, die sehr nah am Holz ist.

 

Thermoholz

Durch die thermische Behandlung des Holzes (Erhitzen auf mindestens 160 °C bei Sauerstoffmangel) verbessern sich die technischen Eigenschaften des Holzes. Es wird resistenter gegen Pilzbefall und nimmt weniger Wasser auf.

Somit können die Hölzer eine deutlich bessere Zuordnung in Bezug auf Langlebigkeit (Dauerhaftigkeitsklasse) erreichen. Zudem werden durch die verminderte Aufnahme von Wasser die typischen Eigenarten zum Schüsseln, Quellen und Schwinden reduziert.

Heimisches, thermisch behandeltes Laubholz (z.B. Pappel und Esche) sind mit einer 1-2 eingestuft, Thermobuche erreicht sogar eine 1, wie es sonst nur bei tropischen Hölzern der Fall ist.

Dauerhaftigkeitsklassen

Die Resistenz gegenüber holz-zerstörenden Pilzen und damit die Haltbarkeit von Hölzern im Freien hängt von der Dauerhaftigkeit der Holzart ab. Manche Holzarten (z.B. Ipé, Bangkirai) besitzen besondere Holzinhaltsstoffe, die der Entstehung von Fäulnis durch Pilzbefall aktiv entgegenwirken.

Die Dauerhaftigkeitsklasse wird in Labor- und Freilandversuchen geprüft. Die Hölzer haben hierbei direkten Kontakt zum Erdreich, in dem Pilze besonders aktiv sind.

Auch wenn der Bolzboder einer Terrasse keinen direkten Kontakt zum Erdreich hat, sind die Hölzer der Dauerhaftigkeitsklassen 1 und 2 besonders zum Bau von langlebigen Terrassen geeignet.

Beispiele:

Ipé 1
Massaranduba 1
Robinie 1-2
Cumarú 1-2
Bangkirai 2
Bongossi 2
Sibirische Lärche 3
Europäische Lärche 3-4
Douglasie 3-4
Kiefer 3-4

Neben der natürlichen Reistenfähigkeit gegen Pilzbefall kann auch durch thermische Behandlung ein besseres Ergebnis erzielt werden. Thermohölzer kommen im modernen Terrassenbau ebenfalls häufig zum Einsatz, z.B. Thermo-Esche. (1-2)